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Von: Pollittz Planning Hamburg
An: Info @ Pollittz
Betreff: APGD Open Source 2007
Anhang: Anfahrtskizze Pollittz Planning Frankfurt.jpg,

Liebes Pollittz Frankfurt Team,

da ihr ja leider nicht an der APGD Open Source 2007 teilnehmen konntet, hier ein kleiner Bericht von der Veranstaltung.

Wie immer hieß es, „Frühes kommen sichert gute Plätze“ und so waren wir recht zeitig im Gruner & Jahr Forum vertreten um uns einen guten Platz zu sichern.

Die Veranstaltung die auch das 10 Jährige Bestehen der APGD markierte stand diesmal unter dem Motto „Radikalität“. Bärbel Boy und Wolfgang Schäfer, die die Open Source 2007 etwas launig eröffneten, legten großen Wert darauf, dass es sich bei „Radikalität“ nicht um Formen von „Extremen“ bzw. „Extremismus“ handelt, sondern dass das Motto eher semantisch zu sehen ist. Die Open Source 2007 also eher an die Wurzel gehen sollte.

Von den Vorträgen sind im Wesentlichen die von Prof. Bandelow, Felix Ahlers und Prof. Liebl hervorzuheben. Prof. Bandelow referierte über Verhaltensstörungen und das Borderline-Syndrom, welches er an sehr kreativen Menschen im Musikbusiness darstellte. Es ließ sich durch den Vortrag allerdings auch das Verhalten des einen oder anderen Agenturchefs besser erklären, zumindest legten die Reaktionen der Teilnehmer diesen Eindruck nahe.

Felix Ahlers, Marketingleiter der Frosta AG, zeigte am Beispiel der interaktiven Kommunikation des Frosta-Blogs die positiven Auswirkungen einer radikal interaktiven Kommunikation, zwischen Unternehmen, Konsumenten und Mitarbeitern, auf die Kraft einer Marke. Die Präsentation der neuen und eher im landläufigen Wortsinn „radikalen“ Peter von Frosta TV-Spots durfte natürlich nicht fehlen.

Peter von Frosta: Geteilte Töpfe


Peter von Frosta: Peters frischer Fisch




Trotz der sehr unterhaltsamen 10 Überzeugungsformeln im Gespräch mit Frauen von „Radio-Frauenflüsterer“ Philip von Senftleben als Wachmacher, musste man nach über 7 Std. Referaten für den abschließende Vortrag von Prof. Liebl zum Thema „Radikale Kundenorientierung“ alle mentale Energie zusammennehmen um ihm folgen zu können. Das war sehr schade, da er es einer der besten Vorträge des Tages war. Ich hätte mir hier eine andere Reihenfolge der Vorträge gewünscht.

Der Greenpeace-Vortrag blieb leider deutlich hinter den Erwartungen zurück, was nicht nur wir so gesehen haben. Eine etwas radikalere, im Sinne von selbstkritischer Sichtweise, hätte dem Vortrag gut getan, so blieb es mehr eine Darstellung des „Glaubensbekenntnisses“ der Organisation.

Was die genauen Inhalte betrifft sollten wir auf die Zusammenfassungen der APGD warten.

Auf jeden Fall hat es sich nicht nur wegen der Vorträge gelohnt, sondern auch das wieder sehen von altbekannten Gesichtern und der Erfahrungsaustausch war sehr erfrischend.

Man kann sich nur bei Karen Heuman und ihrem Team für die Organisation der APGD Open Source bedanken.

Ich hoffe ich konnte euch einen Eindruck geben. Falls ihr noch was wissen wollt ruft kurz an.

Viele Grüße

Lars





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